Du kannst deine Krypto-Steuern in Deutschland vor allem mit vier Hebeln senken: Haltefrist nutzen, Freigrenze beachten, Ausgaben gegenüberstellen und Wallets trennen.
Vier Hebel zur Steueroptimierung
Haltefrist nutzen: Halte deine Krypto-Assets mindestens 365 Tage. Egal wie hoch deine Gewinne sind, du musst sie nach einem Jahr nicht versteuern.
Freigrenze beachten: Verkaufst du früher, gilt noch die Freigrenze von 1.000 € pro Jahr (600 € vor 2024). Sie gilt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte im Jahr, nicht nur für Krypto-Geschäfte.
Ausgaben gegenüberstellen: Du kannst deine Steuerschuld minimieren, indem du ihr Ausgaben gegenüberstellst, z. B. Transaktionsgebühren (Gas Fees) oder Kosten für Wallets. Absetzbar sind auch die Kosten für deinen Blockpit Steuerbericht.
Wallets trennen: Wer aktiver und regelmäßiger tradet, teilt seine Accounts auf: eine Wallet für langfristige Investments (Hodl), eine für Shortterm-Trading. So trennst du deine Assets sauber und zahlst nicht unabsichtlich Steuern.
💡 Tipp: Die Kosten für deinen Blockpit Steuerbericht trägst du im Feld Werbungskosten im Zusammenhang mit dem Veräußerungsgeschäft ein. Du findest es in Zeile 46 der Anlage SO (2021). Dort kannst du auch Anschaffungskosten für Wallets, Gas Fees und sogar Internet-Kosten angeben.
Was Blockpit dafür tut
Haltefrist: Das Haltefrist-Feature (nur Deutschland) zeigt dir, welche Bestände schon steuerfrei sind und wann weitere steuerfrei werden.
Steueroptimierung: Unter Steueroptimierung erkennst du Haltedauer sowie aktuelle Gewinne und Verluste deiner Asset-Tranchen.
Gebühren: Das Label
Gebührhält Gebühren als eigene Transaktion fest.
Mehr dazu findest du in unserem Blogpost.
Weiterführende Artikel
Blockpit bietet keine Steuerberatung. Wende dich bei spezifischen Rechtsfragen an einen Steuerberater.
