Diese Anleitung erklärt, wie du die POS einrichtest und konfigurierst, um Webshop-Produkte zu verkaufen. Sie konzentriert sich auf Vorgänge, die im Back Office von Nutzer:innen mit Manager-Rechten durchgeführt werden.
Wie deine Mitarbeiter die POS im Tagesgeschäft nutzen, erfährst du unter Wie du die POS verwendest, um Webshop-Produkte zu verkaufen.
Teil 1 – Konfiguration der POS-Oberfläche
Die POS verwendet ein kachelbasiertes Layout, damit Mitarbeiter Produkte einfacher finden und zum Warenkorb hinzufügen können. Es gibt bis zu drei Kachelebenen:
Kategorieebene – Zeigt Kategorien an
Produktebene – Zeigt Produkte innerhalb einer Kategorie an
Variantenebene – Zeigt Produktvarianten an (falls vorhanden)
Jede Ebene muss konfiguriert werden, um festzulegen, welche Produkte über die POS verkauft werden können, und um eine reibungslose, intuitive Nutzererfahrung für dein Team zu gewährleisten.
Gehe zu Back Office > Einstellungen > POS, um mit der Konfiguration zu beginnen.
Kategorien verwalten
Kategorien gruppieren zusammengehörige Produkte und werden auf dem Startbildschirm der POS angezeigt.
POS-Kategorien sind unabhängig von den Webshop-Kategorien. Du kannst die Struktur deines Webshops übernehmen, eine neue Struktur erstellen oder beides kombinieren.
Um eine Kategorie hinzuzufügen, klicke auf die Kachel „+“ an letzter Position und gib ihr einen klaren Namen.
Passe jede Kategorie an, indem du mit der Maus über die Kachel fährst:
Ändere Symbol und Farbe
Ordne Kategorien per Drag-and-drop neu an: So kannst du zum Beispiel deine Bestseller in die erste Reihe setzen oder ähnliche Kategorien nebeneinander platzieren
Archiviere Kategorien (sie werden nicht gelöscht: Du kannst sie später im Bereich „Archiviert“ am unteren Seitenrand wiederherstellen)
Produkte verwalten
Klicke auf eine Kategorie, um auf ihre Produkte zuzugreifen. Neue Kategorien sind standardmäßig leer.
Um Produkte hinzuzufügen, klicke auf die Kachel „+“ und wähle eine von zwei Methoden:
Produkte einzeln suchen und hinzufügen
Eine Produktgruppe hinzufügen: Wähle eine Webshop-Kategorie aus und lege fest, ob alle oder nur bestimmte Produkte dieser Kategorie übernommen werden sollen. Das ist praktisch, wenn du POS-Kategorien erstellst, die deinen bereits definierten Webshop-Kategorien ähneln.
Bevor du die Produkte hinzufügst, kannst du allen ausgewählten Produkten eine Kachelfarbe zuweisen.
Passe jedes Produkt an, indem du mit der Maus über die Kachel fährst:
Ändere die Farbe
Ordne Kacheln per Drag-and-drop neu an, um das Layout zu optimieren
Entferne ein Produkt aus der POS (dadurch wird es nicht aus deinem Webshop gelöscht)
💡 Dasselbe Produkt kann mehreren POS-Kategorien hinzugefügt werden. Ein Produkt kann zum Beispiel sowohl unter „Zubehör“ als auch unter „Bestseller“ veröffentlicht sein.
Varianten verwalten
Ein Produkt kann Varianten basierend auf zwei Merkmalen haben: Farbe und Größe.
Wenn ein Produkt Varianten hat, zeigt seine Kachel:
Die Anzahl der Varianten an
„Ab {price}“ anstelle eines einheitlichen Preises, wenn sich die Preise der Varianten unterscheiden
Klicke auf die Kachel, um die Variantenebene zu konfigurieren.
⚠️ Du kannst nicht auswählen, welche Varianten angezeigt werden: Alle Varianten, die unter Back Office > Produkte > Webshop definiert sind, werden angezeigt. Um Varianten hinzuzufügen oder zu entfernen, bearbeite das Produkt im Bereich Webshop.
Variantenkacheln können:
Individuell eingefärbt werden (z. B. eine einheitliche Farbe pro Größe oder Farbe zuweisen)
Zur besseren Übersicht neu angeordnet werden
Konfiguration speichern
Klicke auf die Schaltfläche Speichern, um deine Änderungen zu übernehmen.
Wenn du ohne zu speichern zu einer anderen Back-Office-Seite wechselst, wirst du zur Bestätigung aufgefordert (Hinweis: Dies passiert nicht, wenn du den Browser-Tab schließt).
Teil 2 – Mitarbeiterzugriff konfigurieren
Für den Zugriff auf die POS ist ein Mitarbeiterkonto mit der Rolle „POS“ erforderlich. Diese Rolle gewährt nur Zugriff auf die POS-Oberfläche (nicht auf das Back Office).
Erstelle ein POS-Konto über Back Office > Einstellungen > Mitarbeiter > Mitarbeiter hinzufügen und trage die Details ein (Vorname, Nachname, E-Mail, Passwort).
Back Office mit mehreren Standorten
Wenn du Abrechnungsgruppen verwendest, muss jedes POS-Mitarbeiterkonto mit einer bestimmten Abrechnungsgruppe verknüpft sein. So wird sichergestellt, dass Verkäufe korrekt der richtigen juristischen Einheit und dem richtigen Lagerbestand zugeordnet werden.
Wie viele Mitarbeiterkonten brauchst du?
Wenn du mehrere Angestellte hast, hängt es von deinen betrieblichen Anforderungen ab:
Wenn du Verkäufe pro Angestellte:r nachverfolgen möchtest, erstelle ein Konto pro Mitarbeiter:in.
Wenn du keine detaillierte Nachverfolgung benötigst, kann ein gemeinsames Konto ausreichen.
Wenn du mehrere Geräte hast:
✔️ Empfohlene Einrichtung: Mindestens ein Mitarbeiterkonto pro aktivem Gerät – das vermeidet Überschneidungen und sorgt für Klarheit (jedes Mitarbeiterkonto sieht nur seine eigenen Warenkörbe).
❌ Nicht empfohlen: Dieselben Mitarbeiterzugangsdaten gleichzeitig auf mehreren Geräten zu verwenden, kann zu Verwirrung führen, da Änderungen auf einem Gerät nach einem Neuladen der Seite auch auf dem anderen erscheinen.
Wenn du mehrere Abrechnungsgruppen hast (Einrichtung mit mehreren Standorten), benötigst du für jede Abrechnungsgruppe einen eigenen Mitarbeiterzugang.
💡 Du kannst Mitarbeiterkonten jederzeit im Back Office löschen, wenn sie nicht mehr benötigt werden.
Teil 3 – Verkäufe überwachen
Bestandsverwaltung
POS-Verkäufe verringern den Produktbestand in Echtzeit, genau wie Verkäufe im Webshop oder im Back Office.
Bei Einrichtungen mit mehreren Standorten, bei denen du separate Bestände pro Abrechnungsgruppe verwaltest, wird der Bestand der Abrechnungsgruppe verringert, die mit dem Mitarbeiterkonto verknüpft ist.
Rechnungen
Jeder POS-Verkauf erstellt sowohl eine Rechnung als auch einen Zahlungsbeleg, mit einigen wichtigen Unterschieden:
Rechnungen sind mit Quelle: POS gekennzeichnet
Das Mitarbeiterkonto wird als Ersteller angegeben
Die mit dem Mitarbeiterkonto verknüpfte Abrechnungsgruppe erscheint auf der Rechnung
Wenn der Kauf nicht mit einem Mitgliedsprofil verknüpft ist, werden trotzdem eine Rechnung und ein Zahlungsbeleg erstellt:
Der Käufer bzw. die Käuferin wird im Back Office sowie auf der Rechnung oder dem Zahlungsbeleg als „Kein Profil“ angezeigt
Die Rechnung kann bei Bedarf trotzdem erstattet werden
Berichte
POS-Verkäufe erscheinen in mehreren Back-Office-Berichten:
Käufe
Zahlungen
Zahlungen im Studio
Gesamtzahlungen
Webshop
Sie sind außerdem in den Statistiken Käufe und Zahlungen in deinem Dashboard enthalten.







