Perifit Care und Care+ wurden entwickelt, um Ihnen dabei zu helfen, Ihren Beckenboden auf angenehme Weise zu stärken. Während des Trainings sollten keine Schmerzen auftreten. Falls doch, keine Sorge: Wenn Sie die mögliche Ursache verstehen, können Sie leichter die richtige Lösung finden. Führen Sie das Gerät jedoch niemals mit Gewalt ein und trainieren Sie nicht weiter, wenn Sie Schmerzen haben.
Was kann Schmerzen oder Beschwerden verursachen?
1. Das Gerät hat möglicherweise nicht die richtige Größe
Jeder Körper ist anders, und das gilt auch für die vaginale Anatomie. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Perifit Care für Sie zu groß ist, könnte Perifit Care+ eine bessere Wahl sein. Das Gerät ist kleiner und wurde so konzipiert, dass es besser in den Vaginalkanal passt.
Wenden Sie sich an unser Support-Team, wenn Sie Hilfe benötigen.
2. Zu viel Training
Ja, es ist möglich, die Beckenbodenmuskulatur zu überlasten! Wie alle anderen Muskeln kann auch sie ermüden oder schmerzen, wenn Sie zu viel trainieren.
Wenn Sie gerade erst mit dem Beckenbodentraining beginnen, starten Sie mit kurzen Trainingseinheiten von etwa 5 Minuten an 4 Tagen pro Woche. Steigern Sie Ihr Training schrittweise, sobald Sie sich damit wohler fühlen. Wenn Sie vermuten, dass Ihre Beschwerden durch Übertraining verursacht werden, legen Sie einige Tage Pause ein, bevor Sie mit kurzen Trainingseinheiten wieder beginnen.
3. Nicht genügend Gleitmittel
Manche Anwenderinnen empfinden das Einführen mit einer kleinen Menge Gleitmittel auf Wasserbasis als angenehmer, insbesondere während oder nach den Wechseljahren. Beginnen Sie mit nur einem Tropfen, da zu viel Gleitmittel die Sonde rutschig machen und dazu führen kann, dass sie herausgleitet.
4. Vaginale Trockenheit
Vaginale Trockenheit kann verschiedene körperliche oder psychische Ursachen haben und das Einführen unangenehm machen. Eine kleine Menge Gleitmittel auf Wasserbasis kann den Komfort verbessern. Für eine langfristige Lösung, die auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist, empfehlen wir Ihnen jedoch, eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen zu konsultieren.
5. Wechseljahre oder Perimenopause
Hormonelle Veränderungen während der Perimenopause und der Wechseljahre können zu vaginaler Trockenheit, erhöhter Empfindlichkeit und Reizungen führen. Diese Symptome können das Einführen oder die Verwendung vaginaler Geräte unangenehm machen. Eine Gynäkologin oder ein Gynäkologe kann Ihnen dabei helfen, geeignete Möglichkeiten zur Linderung Ihrer Beschwerden zu finden.
6. Veränderungen der Vaginalgesundheit
Veränderungen der vaginalen Mikrobiota oder Erkrankungen wie Vaginalinfektionen können manchmal mit Trockenheit, Reizungen oder Schmerzen einhergehen. Wenn Sie wiederholt Infektionen, vaginale Trockenheit oder Beckenschmerzen haben, wenden Sie sich an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, um die Ursache festzustellen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.
7. Mögliche Empfindlichkeit oder Allergie gegen Silikon
Obwohl Perifit Care(+) aus Materialien hergestellt wird, die aufgrund ihrer Eignung für den medizinischen Gebrauch ausgewählt wurden, ist eine Empfindlichkeit oder allergische Reaktion auf Silikon möglich, wenn auch selten. Zu den Symptomen können Reizungen, Schwellungen oder Entzündungen gehören.
Wenn Sie eine allergische Reaktion vermuten, beenden Sie die Verwendung des Geräts und konsultieren Sie eine medizinische Fachkraft. Sie können sich auch an unser Support-Team wenden, um mögliche Alternativen zu besprechen, einschließlich der Frage, ob die Verwendung eines Kondoms mit dem Gerät für Sie geeignet ist.
Was sollten Sie tun, wenn die Beschwerden anhalten?
Wenn Sie die oben genannten Vorschläge ausprobiert haben und weiterhin Schmerzen verspüren, beenden Sie die Verwendung von Perifit Care(+) und wenden Sie sich an unser Support-Team.
Noch wichtiger ist, dass wir Ihnen empfehlen, eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen oder eine Physiotherapeutin bzw. einen Physiotherapeuten mit Spezialisierung auf den Beckenboden zu konsultieren, um die zugrunde liegende Ursache festzustellen und die am besten geeignete Lösung zu finden.
Denken Sie daran: Beckenbodentraining sollte nicht schmerzhaft sein. Führen Sie das Gerät niemals mit Gewalt ein und trainieren Sie nicht weiter, wenn Sie Beschwerden haben.
