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So erstellst du eine Vertriebs-Stellenanzeige, die performt

Hier lernst du, welche Inhalte in einer Sales-Stellenanzeige wirklich entscheidend sind – von Rolle und Aufgaben bis Vergütung und Rahmenbedingungen.

Vor über einer Woche aktualisiert

Eine gute Vertriebs-Stellenanzeige ist kein Marketingtext und keine Imagebroschüre. Sie ist ein Angebot. Und genau so wird sie von Vertrieblern gelesen. Innerhalb weniger Sekunden entscheiden sie, ob ein Job interessant ist oder nicht. Dabei geht es weniger um schöne Formulierungen, sondern um Klarheit, Substanz und Realismus.

Viele Stellenanzeigen im Vertrieb scheitern nicht an der Plattform, sondern an unklaren Aussagen. Wenn nicht deutlich wird, was verkauft wird, wie Geld verdient wird und welche Rolle gesucht ist, ziehen Anzeigen automatisch die falschen Bewerber an. Eine performante Stellenanzeige sorgt dafür, dass sich weniger, aber passendere Vertriebler melden.

1. Klarheit über Rolle und Vertriebsmodell

Der erste und wichtigste Punkt ist die klare Definition der Rolle. Vertrieb ist nicht gleich Vertrieb. Ob Opener, Setter, Closer oder Full-Cycle – jede Rolle hat andere Aufgaben, Anforderungen und Erwartungen. Diese Unterschiede müssen direkt aus der Anzeige hervorgehen.

Eine gute Stellenanzeige beantwortet früh:

  • Welche Rolle wird gesucht?

  • In welchem Teil des Vertriebsprozesses arbeitet die Person?

  • Mit welchen Leads wird gearbeitet (kalt, warm, vorqualifiziert)?

Unklare Rollenbeschreibungen führen fast immer zu Missverständnissen im späteren Gespräch.

2. Transparenz bei Vergütung und Dealgröße

Vergütung ist für Vertriebler einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren. Anzeigen, die hier vage bleiben, wirken schnell unseriös oder unattraktiv. Gleichzeitig müssen Zahlen realistisch bleiben. Überzogene Versprechen schaden langfristig mehr, als sie kurzfristig helfen.

Eine performante Anzeige zeigt:

  • Wie sich das Einkommen zusammensetzt

  • Welche Provisionen pro Abschluss oder Termin realistisch sind

  • Welche Abschlussquoten oder Dealgrößen üblich sind

Dabei geht es nicht um Garantien, sondern um Orientierung. Gute Vertriebler schätzen Ehrlichkeit mehr als geschönte Zahlen.

3. Aufgaben klar und konkret beschreiben

Stellenanzeigen mit allgemeinen Aussagen wie „Vertrieb auf Augenhöhe“ oder „eigenverantwortliches Arbeiten“ sagen wenig aus. Besser ist es, die tatsächlichen Aufgaben klar zu benennen.

Zum Beispiel:

  • Erstansprache von Leads

  • Qualifizierung und Terminvereinbarung

  • Durchführung von Abschlussgesprächen

  • Pflege des CRM

  • Zusammenarbeit mit anderen Rollen im Sales-Team

Je konkreter dieser Teil ist, desto besser können Bewerber einschätzen, ob die Rolle zu ihnen passt.

4. Anforderungen realistisch halten

Viele Anzeigen scheitern daran, dass sie entweder zu hohe oder zu unscharfe Anforderungen stellen. Zehn Jahre Vertriebserfahrung sind selten notwendig, um in einem gut strukturierten Setup erfolgreich zu sein. Gleichzeitig sollten Mindestanforderungen klar benannt werden.

Wichtiger als formale Abschlüsse sind oft:

  • Kommunikationsstärke

  • Zuverlässigkeit

  • Zielorientiertes Arbeiten

  • Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen

Je ehrlicher dieser Teil formuliert ist, desto besser ist die Passung der Bewerbungen.

5. Vorteile und Rahmenbedingungen sinnvoll darstellen

Auch Vertriebler vergleichen Angebote. Dabei spielen nicht nur Vergütung, sondern auch Rahmenbedingungen eine Rolle. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Remote-Arbeit

  • Strukturierte Prozesse

  • Coaching oder Einarbeitung

  • Aufstiegsmöglichkeiten

  • Qualität der Leads

Dieser Abschnitt sollte sachlich bleiben und nicht überladen wirken. Weniger Vorteile, klar benannt, sind oft überzeugender als lange Listen ohne Substanz.

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