1. Was ist bei Beschwerden oder Schmerzen zu tun?

Beim Training mit einem Gerät wie dem Perifit Beschwerden oder Schmerzen zu haben, ist trotz aller Vorteile, die das Kegel-Training mit sich bringt, definitiv nicht schön. Perifit wurde speziell von Experten der Frauenheilkunde für eine bequeme und absolut schmerzfreie Anwendung entwickelt, sodass Sie während der Anwendung normalerweise keine Beschwerden verspüren sollten. Falls doch, sollten Sie nicht verzweifeln. Wenn Sie den Beweggrund verstehen, werden Sie in den meisten Fällen die passende Lösung finden und Ihr Training in kürzester Zeit wieder beschwerdefrei fortsetzen können.

2. Was kann Schmerzen oder Beschwerden verursachen?

Falsche Größe

Jede Frau ist einzigartig, und so auch jede Anatomie. Manchmal, vor allem dann, wenn Ihre Vagina kleiner als der Durchschnitt ist, passt Perifit möglicherweise nicht richtig. Wir arbeiten bereits an der Herstellung von Perifit-Modellen in unterschiedlichen Größen, aber leider befinden wir uns noch in der Entwicklungsphase. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Größe das Problem ist, können wir aktuell nicht viel tun. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit dem Support-Team von Perifit in Verbindung und lassen Sie sich den Betrag zurückerstatten.

Zu viel trainiert

Kann man zu viel trainieren? Die Antwort lautet: Ja! Genauso wie ein übertriebenes Training im Fitnessstudio Ihren Fitnesszielen schaden kann, führt ein zu intensives Beckenbodentraining möglicherweise zu einer Muskelermüdung und zu Muskelkater. Typische Anzeichen eines zu intensiven Trainings sind "periodenartige" Schmerzen im Unterleib, die nach dem Training durchaus ein oder zwei Tage anhalten können.

Wie viel ist also zu viel?

Experten für Frauenheilkunde empfehlen höchstens dreimal pro Woche 15 Minuten pro Tag zu trainieren. Wenn Sie vor der Anwendung von Perifit noch nie Kegel-Übungen gemacht haben, sollten Sie Ihr Training auf 5 Minuten pro Tag beschränken.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Schmerzen die Folge eines zu intensiven Trainings sind, sollten Sie einfach ein paar Tage pausieren und anschließend wieder alle zwei Tage mit einer Trainingsdauer von höchstens 5 Minuten trainieren. Erhöhen Sie dann allmählich die Trainingseinheiten auf 10 bis 15 Minuten.

Nicht genug Gleitmittel

Wenn Sie beim Einführen von Perifit noch kein Gleitmittel verwenden, ist es Zeit für eine Umstellung! Mit einem Gleitmittel auf Wasserbasis wird die Anwendung von Perifit für Sie viel sanfter und auch sicherer. Neben der schmerzfreien Einführung vermeiden Sie so außerdem Irritationen und Infektionen, die durch Reibung beim Einführen verursacht werden können.

Aber auch hier ist das richtige Maß entscheidend. Zu viel Gleitmittel kann dazu führen, dass Ihr Perifit herausrutscht. Tragen Sie also nicht zu viel Gleitmittel auf. Eine gewisse Menge reicht für ein komfortables Einführen aus.

Scheidentrockenheit

Scheidentrockenheit ist eine häufige Erkrankung, die verschiedene physische oder psychische Ursachen haben kann. Sie steht in engem Zusammenhang mit der Scheidenflora, dem Östrogenspiegel usw. In einigen Fällen kann es bei Frauen mit dieser Erkrankung nach dem Einführen von Perifit (oder einem anderen Gegenstand) zu leichten Blutungen kommen. Wenn Sie unter Scheidentrockenheit leiden, ist Ihr erster Impuls, mehr Gleitmittel auf Wasserbasis zu verwenden. Wir empfehlen jedoch, auf jeden Fall eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen aufzusuchen, um eine langfristige Lösung zu finden, die auf Ihre speziellen Beschwerden zugeschnitten ist.

Beschwerden in der Menopause oder Perimenopause

Die Menopause ist eine wichtige Umstellungsphase für den Körper und kann eine Reihe von Beschwerden wie Scheidentrockenheit, überempfindliche Vaginalschleimhaut, destabilisierte Scheidenflora usw. hervorrufen. Einige dieser Beschwerden können bereits in der Perimenopause, einer Übergangszeit vor der Menopause, auftreten. Die meisten der oben genannten Beschwerden führen beim Einführen von Geräten in die Vagina oder beim Sex häufig zu einem schmerzhaften Gefühl oder zu Reizungen. Es gibt eine ganze Reihe von Lösungen, die den Übergang in die Wechseljahre erleichtern, und wir empfehlen Ihnen dringend, eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen aufzusuchen, um eine Lösung zu finden, die auf Ihre speziellen Beschwerden zugeschnitten ist.

Überempfindliche Scheidenflora

Eine zunehmende Anzahl an Studien zeigt eine starke Wechselbeziehung zwischen dem Gleichgewicht der Scheidenflora und der Häufigkeit von Hefeinfektionen sowie Erkrankungen wie Scheidentrockenheit, Vaginose, Dyspareunie (Schmerzen beim Sex), Belastungsinkontinenz, Beckenschmerzen, Blaseninfektionen usw. Ein wichtiger Faktor, der eine Veränderung Ihrer Scheidenflora verursachen kann, ist der Übergang in die Wechseljahre. Aber es gibt noch andere Faktoren. Wenn Sie häufig unter Hefepilzinfektionen, Beckenschmerzen und Scheidentrockenheit leiden, könnte es sein, dass das Gleichgewicht Ihrer Scheidenflora gestört ist. Auch für diesen Fall gibt es Lösungen, und es ist sinnvoll, sich von einem Experten oder einer Expertin für Frauenheilkunde beraten zu lassen.

Allergie gegen Silikon

Auch wenn Perifit aus hochwertigen, im Labor getesteten medizinisch verträglichen Materialien hergestellt wird, kann bei einigen Frauen eine Silikonallergie auftreten. Das kommt zwar selten vor, kann aber passieren. Eine Allergie geht oft mit einer Entzündung einher und man hat das Gefühl, dass die gesamte Vagina angeschwollen ist. Auch bei einer Allergie können Sie Perifit verwenden, indem ein normales Kondom überziehen.

3. Was ist zu tun, wenn Sie bereits alles ausprobiert haben?

In diesem Fall sollten Sie Perifit zunächst mit einem Kondom verwenden. Wenn Sie immer noch Schmerzen haben, brechen Sie die Anwendung von Perifit bitte ab und kontaktieren Sie unser Support-Team. Vor allem aber empfehlen wir Ihnen dringend, sich an einen Facharzt für Frauenheilkunde zu wenden, um die Ursache des Problems zu ermitteln.

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