Bei jeder Bewerbung findest du neben dem Profil den Reiter Notizen. Dort hältst du fest, was im Auswahlprozess passiert ist, damit nichts verloren geht und alle im Team denselben Stand haben.
Die Felder im Überblick
Feld | Wofür es gedacht ist |
Stärken | Was für den Kandidaten spricht, etwa Branchenerfahrung oder Auftreten am Telefon |
Bedenken | Was gegen ihn spricht oder noch geklärt werden muss |
Erster Eindruck | Dein Eindruck aus Profil oder erstem Kontakt |
Gesprächsnotizen | Inhalte aus Telefonat, Interview oder Probetag |
Nächste Schritte | Was als Nächstes ansteht und wer sich darum kümmert |
Allgemein | Alles, was in keine der anderen Kategorien passt |
Warum sich das lohnt
Vergleichbarkeit: Bei vielen Bewerbungen weißt du nach zwei Wochen nicht mehr, wer was gesagt hat
Team-Abstimmung: Kolleginnen und Kollegen mit Zugang sehen dieselben Notizen und können sich einlesen
Saubere Entscheidungen: Stärken und Bedenken nebeneinander machen die Auswahl nachvollziehbar
Anknüpfen im nächsten Gespräch: Mit den Gesprächsnotizen steigst du direkt dort wieder ein, wo ihr aufgehört habt
Praxistipps
Direkt nach dem Gespräch schreiben, nicht am Ende des Tages
Konkret statt wertend: „Hat drei Referenzkunden aus dem Finanzbereich genannt" hilft mehr als „guter Eindruck"
Nächste Schritte immer ausfüllen. So siehst du sofort, wo etwas liegen geblieben ist
Bedenken festhalten, statt sie zu ignorieren. Wenn du dich später gegen jemanden entscheidest, weißt du noch warum, und kannst es auch als Ablehnungsgrund nutzen
Gut zu wissen
Notizen sind nur für dein Team sichtbar. Der Kandidat sieht sie nicht
Sie sind unabhängig von der Phase. Verschiebst du einen Kandidaten, bleiben die Notizen erhalten
Für die Absage selbst gibt es ein eigenes Feld. Mehr dazu im Artikel „Bewerber ablehnen und Absagen versenden"
